Wie im vorherigen Eintrag schon geschrieben hat mir das Autohaus Sangl direkt einen Hyundai IONIQ electric für einen 24stündigen Test zur Verfügung gestellt. Der vorherige Tester brachte ihn um 14:00 Uhr zurück und schon konnte ich den gelben Vorführwagen nach einer kurzen Einweisung mitnehmen.

Es ging also damit direkt nach Hause über die Landstraßen und durch die kleinen Orte. Und ziemlich sofort stellte sich der Wagen (in der Premium-Ausstattung) als kleiner Nerd-Traum vor. All die netten Helferlein, die ich bei unserem Erstwagen so liebe (wie adaptiver Tempomat oder Totwinkelwarner) sind vorhanden und dazu einige neuere Spielereien wie aktiver Spurhalteassistent (oder auch der Ansatz eines Autopiloten – zumindest für 13 Sekunden, bis er einen dazu auffordert, wieder ans Lenkrad zu greifen) oder Apple CarPlay (und Android Auto). Dazu macht das Fahren einfach Spaß und die Paddles zur Einstellung der Rekuperation (da, wo sonst Schaltwippen sind) machen das Bremspedal nahezu überflüssig inklusive dem guten Gefühl, gerade den Akku wieder zu laden.

Wir haben dann alles mal ausprobiert: einige Kilometer gefahren, Einkaufen gewesen und geladen. Ja, geladen an der normalen 230V Steckdose. Der Akku war noch 80% voll, aber es dauerte trotzdem knapp drei Stunden. An sich wollten wir auch die Ladesäule am Ort mal ausprobieren, aber sie ließ sich spontan nicht nutzen, da erst ein Vertrag mit LEW (oder dem Verbund) nötig gewesen wäre. Im Nachhinein müsste sie eigentlich auch mit Intercharge funktionieren, aber das war mir nicht gleich ersichtlich.

Meine Frau war auch sehr angetan, wollte aber nun ebenso den Vergleich zum Leaf haben, dessen Kofferraum für unsere Zwecke besser geschnitten wirkte (Hundebox) und außerdem den einen oder anderen Euro günstiger sein sollte.

Ein kurzer Anruf bei Nissan: ja, wir können den Leaf am nächsten Tag noch einmal haben und auch Hyundai war einverstanden, dass wir den Wagen eine Stunde später zurückbringen, damit das zeitlich mit der Arbeitszeit zusammenpasst.

Am nächsten Tag zurück bei Hyundai ließen wir uns noch ein Leasingangebot geben, welches uns (positiv) überraschte.

Danach ging es direkt wieder rüber zu Nissan – aber das ist wieder ein anderer Eintrag