Wir nähern uns den ersten dreitausend Kilometern und der zweite Monat ist auch schon am laufen – also was gibt es denn Neues vom IONIQ?

Nun, zuerst einmal hätte ich gedacht, dass ich viel öfters spannende, neue Erkenntnisse schreiben würde – aber zu meiner Überraschung ist das Fahren mit dem IONIQ ganz einfach Alltag. Er wird nahezu täglich – meist sogar mehrfach am Tag – bewegt und funktioniert einfach. Den ganzen Stress mit dem Laden u. ä., den man sich im Vorfeld so macht, kann man eigentlich fast komplett vergessen, wenn man ihn eh zu Hause laden kann. So wird er, wenn er entweder <50% Akkustand hat oder aber am nächsten Tag viele/lange Strecken anstehen, abends angesteckt und das war es schon.

Klar, wenn man zu IKEA oder ins Kino fährt (das Bild ist übrigens vom A10 Center Wildau – sehr gut versteckt die Ladeplätze) nimmt man den kostenlosen Strom gerne mit, aber wirklich brauchen tut man ihn nicht. Die 200km Reichweite sind für den Alltag komplett ausreichend. Selbst die Fahrten zum Flughafen Tegel und zurück kosten keine 50% – aber wenn der kostenlose Schnelllader am Rasthof Grunewald eh auf der Strecke liegt…

Tatsächlich ist unser Erstwagen – wenn man die Anzahl der Fahrten anschaut – eher der Zweitwagen geworden für Spezialeinsätze (großer Kofferraum, Anhängerkupplung etc.).

Vielleicht noch etwas zum Verbrauch: mit den Ganzjahresreifen und mittlerweile nachts um den Gefrierpunkt liegen wir aktuell eher bei 15kWh/100km als bei 12 – liegt aber auch daran, dass es einfach zu viel Spaß macht, ihn dynamisch zu fahren.