Als ich damals den IONIQ frisch bestellt hatte, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht, wie ich diesen zu Hause laden werde. An sich kein Problem, an der 230V Schuko-Steckdose zu laden – dauert zwar ewig (also die ganze Nacht), aber normalerweise fährt man ihn ja nicht ratzeputz leer, nur, um ihn am nächsten Tag 100% voll zu benötigen.

Trotzdem will man an sich eine Wallbox haben (eine fest installierte Box an der Wand, welche man direkt wie eine kleine Ladesäule zu Hause nutzen kann). Aber während der Suche fand ich etwas (in meinen Augen) besseres: die go-e-Ladebox wurde gerade vorgestellt – als Vorankündigung mit Lieferung geplant im Juli/August. Und die ersten 55 Besteller dieses Phantoms (es gab nur Ideen und Prototypen damals) bekamen einen recht netten Preis. Da ich ja eh noch Zeit hatte, bis der Wagen kommt: bestellt.

Wer schon mal bei Kickstarter dabei war: Lieferverzögerung ist normal und bei mir passte es am Ende ja wie Ar*** auf Eimer: am Donnerstag werde ich den IONIQ abholen. Die Box wäre auch schon Freitag da gewesen, wenn man dort unseren Umzug nicht vergessen hätte (die neue Adresse hatten sie bekommen) und GLS daher erstmal eine kurze Irrfahrt in Bayern machen durfte.

Da ist sie nun also – die go-e. Was ist das nun? Also vor allem eine tragbares Ladegerät, welches man mittels Adaptern (welche ich gleich alle dazubestellt habe) an alle typischen Steckdosen (von Schuko mit normaler Absicherung bis hoch zu roter CEE mit 32A) anschließen kann, um dann einen Typ 2-Steckplatz daraus zu erhalten.

Außerdem kann man (sowohl an der Box selbst als auch per App) selbst die Ladung einstellen (zum Beispiel die Ampere runterregeln, wenn man bei Bekannten ist und deren Stromnetz wacklig ist), generell über WLAN (oder wenn eingerichtet über die Cloud) zugreifen und noch viele nette Spielereien mehr. Ob ich das alles brauchen werde, kann ich noch gar nicht absehen, aber durch den Early Adaptor Preis konnte man eh fast nichts falsch machen.

Apropos: Ich habe die Seriennummer 24 🙂